Sunday, 25 October 2026

Mushrooms (Fungi) seen in the Schloss Benrath park in October 2026

 ENGLISH/DEUTSCH

Possibly Meripilus giganteus, commonly known as the Giant Polypore or Blackening Polypore


If you are looking for an outing from Düsseldorf, I can only recommend taking Stadtbahn (light rail/tram) line U72 (running toward D-Benrath Btf), which drops you just 21 meters from Schloss Benrath at its eponymously named stop, with the palace and lake already in full view. There is the baroque palace to visit, and a range of gardens and woods that extend down to the Rhein itself. Cafes and icecream parlours are also avalable for refreshments nearby.

I took several walks through the palace park in late October 2026 and was astonished at the many different types of mushroom growing in the woods and visible from the paths. You can see a collection of the photos taken here: Google album "Mushrooms in Schloss Benrath woods October 2026"

The diversity and abundance is unsurprising in retrospect when you look at the history of the park itself.  Schloss Benrath was built in an exisint natural woodland between 1755 and 1773, commisioned by Elector Carl Theodor of the Palatinate, and designed by the French architect Nicolas de Pigage as a summer residence and hunting retreat.

As a landscape architect, Nicolas de Pigage incorporated the woodland into the Baroque design of the palace gardens, introducing geometric paths and avenues, and a lime-tree avenuse was planted in 1761, with a few of the trees still surviving. 

According to information published by Düsseldorf City Council, many of the older beech stands in the garden, with their seed capsules crunching underfoot on the paths during the walk,  are approximately 120–250 years old, whilst other trees include oak, hornbeam, ash, maple and several additional species. it is no wonder that the park has been protected as a nature reserve since 1992!

Unfortunately time and circumstances meant that I could only record the fungi photographically as I would have had to gain permission for samples for spore prints etc to aid identification, as well as having microscope and time to hand, so my tentative namings in the photoalbum are courtesy of Google Image lens.

Those interested in a more specific description of the fungal flora in the park may be able to find more information from the  NABU Düsseldorf e.V. fungi page  and the Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) — the German Mycological Society — which maintains a substantial database of fungal records from across Germany. 

Schloss Benrath itself also has its own scientific curatorial department (Kustodie Naturwissenschaft) and a Natural History Museum in one of the palace wings.

I hope to have the opportunity to visit the palace and parks again in the future when in the region!

Pilze im Schlosspark Benrath – Oktober 2026

Wer von Düsseldorf aus einen schönen Ausflug unternehmen möchte, dem kann ich eine Fahrt mit der Stadtbahnlinie U72 (Richtung D-Benrath Btf) nur empfehlen. Die Haltestelle „Schloss Benrath“ liegt gerade einmal 21 Meter vom Schloss entfernt. Schon beim Aussteigen hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss und den davorliegenden See. Neben dem barocken Schloss, das besichtigt werden kann, gibt es weitläufige Gartenanlagen und Waldgebiete zu entdecken, die sich bis zum Rhein erstrecken. Für eine kleine Pause zwischendurch findet man in der Nähe auch Cafés und Eisdielen.

Ende Oktober 2026 unternahm ich mehrere Spaziergänge durch den Schlosspark und war erstaunt über die Vielfalt und Menge der Pilze, die dort im Wald wuchsen und bereits von den Wegen aus zu entdecken waren. Eine Auswahl meiner Fotos ist hier zu sehen: Google-Fotoalbum „Pilze im Schlosspark Benrath – Oktober 2026“.

Wenn man sich mit der Geschichte des Parks beschäftigt, ist dieser Pilzreichtum im Nachhinein eigentlich gar nicht so überraschend. Schloss Benrath wurde zwischen 1755 und 1773 in einem bereits bestehenden natürlichen Waldgebiet errichtet. Auftraggeber war Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz, der das Schloss nach den Plänen des französischen Architekten Nicolas de Pigage als Sommerresidenz und Jagdschloss erbauen ließ.

Nicolas de Pigage war auch als Gartenarchitekt tätig und bezog den vorhandenen Wald in die barocke Gestaltung des Schlossparks ein. Dabei entstanden geometrisch angelegte Wege und Alleen. Eine Lindenallee wurde bereits 1761 gepflanzt, und einige der damaligen Bäume sind bis heute erhalten geblieben.

Nach Angaben der Stadt Düsseldorf sind viele der älteren Buchenbestände im Park etwa 120 bis 250 Jahre alt. Bei meinen Spaziergängen knirschten die Bucheckern und ihre Fruchthüllen unter den Füßen auf den Wegen. Neben den Buchen wachsen hier auch Eichen, Hainbuchen, Eschen, Ahorn und zahlreiche weitere Baumarten. Kein Wunder also, dass der Parkwald seit 1992 unter Naturschutz steht!

Leider erlaubten es Zeit und Umstände nicht, die Pilze genauer zu untersuchen, sodass ich mich auf die fotografische Dokumentation beschränken musste. Für die Entnahme von Proben, etwa zur Herstellung von Sporenabdrücken als Bestimmungshilfe, hätte ich zunächst eine Genehmigung benötigt. Außerdem hätte ich dafür ein Mikroskop und mehr Zeit vor Ort gebraucht. Die vorläufigen Bestimmungen der Pilze in meinem Fotoalbum beruhen daher auf den Vorschlägen von Google Lens und sind entsprechend mit Vorsicht zu betrachten.

Wer sich näher für die Pilzflora des Schlossparks interessiert, findet möglicherweise weitere Informationen bei der Pilz-Arbeitsgruppe des NABU Düsseldorf e. V. sowie bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM), die eine umfangreiche Datenbank mit Pilzfunden aus ganz Deutschland unterhält.

Schloss Benrath selbst verfügt außerdem über eine eigene naturwissenschaftliche Kustodie sowie ein Naturkundemuseum, das in einem der Schlossflügel untergebracht ist.

Ich hoffe sehr, dass ich bei einem zukünftigen Aufenthalt in der Region wieder Gelegenheit haben werde, das Schloss und seine wunderschönen Parkanlagen zu besuchen!

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